PNP 18.11.19: SPD Töging nominiert ihre Kandidaten

Veröffentlicht am 30.11.2019 in Ortsverein

Günter Zellner soll Bürgermeister werden – Ziel: Mindestens einen Stadtratssitz mehr gewinnen

Töging. Überwiegend einmütig hat der SPD-Ortsverein am Freitagabend im Saal der Einkehr zur Müllerbräu seine Kandidatenliste für die Stadtratswahl im März 2020 nominiert. Angeführt wird die Liste von Günter Zellner, der parallel einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten nominiert wurde.

SPD-Vorsitzender Marco Harrer zeigte sich von der Liste "total begeistert": Jeder der Kandidaten sei mit außerordentliches Engagement und Interesse bei der Sache. Er sei daher jetzt mit Blick auf den 15. März 2020 noch zuversichtlicher gestimmt als zuvor. Er freue sich auch über die gute Besucherzahl – gezählt wurden zunächst 48 Wahlberechtigte (Töginger SPD-Mitglieder) sowie 15 Gäste. Die Kandidaten stellten sich vor der Wahl kurz vor und gruppierten sich am Ende mit Buchstaben-Schildern zu einem Gruppenfoto. Die Botschaft: "Für Töging – mit Herz und Verstand." Als Ziel der SPD gab Harrer aus, den Posten des Ersten Bürgermeisters sowie mindestens einen Stadtratssitz dazu zu gewinnen.

Töging als klimaneutrale Stadt: Ein Idee von Bürgermeisterkandidat Günter Zellner. −Foto: Brandl
Töging als klimaneutrale Stadt: Ein Idee von Bürgermeisterkandidat Günter Zellner. −Foto: Brandl

"Als 3. Bürgermeister opponieren, das geht nicht!"Geleitet wurde die Wahl von Josef Jung vom SPD-Ortsverband Winhöring. 18 der vorgeschlagenen Kandidaten für den Stadtrat erhielten 47 Stimmen, Marion Demberger, die den Saal vorzeitig verlassen hatte (siehe unten) und Werner Noske lediglich 43.

Gleichzeitig wurde auch Günter Zellner zum Bürgermeisterkandidaten gewählt. Er erhielt 48 von 48 abgegebenen Stimmen und zeigte sich "total stolz und dankbar". Zellner sagte in seiner Vorstellungsrede, er wolle zur aktuellen Politik nichts sagen: Habe er doch dem 1. Bürgermeister zugesagt, bis kurz vor der Wahl "loyal" zu sein: "Als Dritter Bürgermeister opponieren, das geht nicht. Das tut der Stadt nicht gut!"

Zellner richtete in seiner Vorstellung den Blick zurück auf die Wahl 2014: Hätte damals SPD-Kandidat Werner Noske gewonnen, hätte sich in Töging vieles zum Positiven entwickelt. Respekt zollte er Noske, dass er sich trotz der damals deutlichen Niederlage nicht zurück zog, sondern die ganze Wahlperiode über im Stadtrat mitwirkte.

Zellner sagte, er habe in den letzten fünfeinhalb Jahren als 3. Bürgermeister zahlreiche Termine in Töging wahrgenommen. Er stehe für die Stadt und ihre Menschen und möchte dies künftig auch gerne als Erster Bürgermeister tun. Ein Beispiel, wie man eine Stadt auch in weniger guten Zeiten repräsentiere, habe Altbürgermeister Horst Krebes von 1996 bis 2014 gegeben.

Zellner griff einen Begriff aus der CSU-Nominierungsversammlung aus, wonach man eine "bärenstarke" Liste präsentiere, und meinte, es handle sich wohl eher um eine "Schwarz"-bärenstarke Liste. Wichtiger sei es, Persönlichkeiten ins Rennen zu schicken, die sich engagieren und mit den Menschen arbeiten wollten.

Auf seine Schwerpunkte eingehend, nannte Zellner zunächst "Wohnen und Leben": Hier müsse es gelingen, kommunales Wirken und privates Engagement so zusammen zu führen, dass bezahlbarer Wohnraum entsteht.

Beim Punkt "Umwelt und Klima" erinnerte Zellner daran, dass die Photovoltaikanlage auf den Schwimmbad-Parkplätzen eine SPD-Idee gewesen sei. Ein Ziel für die nächste Wahlperiode könnte es sein, dass Töging eine klimaneutrale Stadt werde. Hier müsse man die Bürger einbinden.

Zum Thema "Arbeit und Ausbildung" meinte Zellner, jeder junge Töginger, der hier die Schule verlasse, solle in der Stadt auch einen Ausbildungsplatz erhalten. Auf den Bereich "Mobilität und Infrastruktur" eingehend meinte der Bürgermeisterkandidat, es gelte, neben dem Individualverkehr auch einen Öffentlichen Personennahverkehr zu entwickeln, damit z.B. junge Leute zu ihrem Ausbildungsplatz kommen. Gymnasiasten sollten auch nach der 10. Klasse ohne bürokratischen Aufwand den Schulbus kostenlos nutzen dürfen.

Zum Thema "Schule, Bildung" meinte Zellner, noch vor zwölf Jahren sei die SPD für ihren Einsatz für Kinderkrippen noch angefeindet worden, heute seien diese Einrichtungen für Kinder unter drei Jahren allgemein anerkannt. Über die bestehenden Krippen hinaus brauche die Stadt noch zusätzliche, eigenständige Einrichtungen. Beim politischen Wettbewerber sei die Haltung eher so, dass man zu bestehenden Kindergärten noch zusätzlich eine Krippe schaffe. Es sei ärgerlich, dass die Stadt bislang zwar in die Schulgebäude investiere, nicht aber in die Köpfe der Schüler in Form von pädagogischem Personal. Zellner nannte eine Investition von einer halben Million Euro in die Pädagogik der Comenius-Schule als Richtschnur: "Es wäre toll, wenn wir als SPD das auf die Reihe kriegen!"
-afb

 

 

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